Weltmuseum – WMW On The Go

Auf Einladung des Weltmuseums entwarf der Architekt und Sozialkritiker Milan Mijalkovic gemeinsam mit im Kollektiv für Kommunikation und Gestaltung temporäre, Aufsehen erregende Pavillons, die an vier unterschiedlichen Standorten in Wien für die Zeit von vier Monaten platziert werden sollten.

Die temporären Installationen schaffen eine Präsenz im Stadtraum und dienen der Sichtbarmachung des Weltmuseums bis zu seiner Wiedereröffnung im Herbst 2017. Je fünf steile, doch begehbare Pyramiden, bieten in ihren Innenräumen intime Begegnungen mit ausgewählten Objekten aus der Sammlung des Museums, wie etwa den Benin-Hofzwergen aus dem 15. Jahrhundert, dem Federtempel aus Polynesien oder dem Kesselgong aus Nordvietnam.

Die Holzfassade der Pavillons nimmt ihre unmittelbare Umgebung im Stadtraum auf und imitiert eine – aus einer bestimmten Perspektive wahrgenommene – Transparenz. Dieser Effekt wird u.a. durch Fräsen und Perforieren erzeugt. Die so suggerierte Quasi-Transparenz ist eine bewusste Störung der gewohnten Wiener Perspektive und erzeugt eine Spannung zwischen Lokalem und Globalem: „Außen Transparenz, innen die Welt.“

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